Immunthrombozytopenie (ITP) und Berufsleben

Die Diagnose einer Immunthrombozytopenie (ITP) wirft für Berufstätige einige Fragen auf. Zum Beispiel: Worüber muss ich meinen Arbeitgeber informieren? Wie gehe ich mit meinen Kollegen um? Kann ich weiter so arbeiten wie bisher?

Als ITP-Patienten haben Sie ein erhöhtes Blutungsrisiko. Je nachdem, welchen Beruf Sie ausüben, kann Ihre Tätigkeit sichtbare oder auch versteckte Gefahren für Verletzungen bergen. Gegebenenfalls kann es sinnvoll und notwendig sein, mit Ihrem Arbeitgeber, Ihren Vorgesetzten und Kollegen über die Erkrankungen zu sprechen und gemeinsam zu klären, welche Aufgaben Sie weiterhin erfüllen können und welche Sie zukünftig eher meiden sollten. 

Worüber muss ich meinen Arbeitgeber informieren?

Selbstverständlich müssen Sie, wenn Sie der Arbeit fern bleiben, dies Ihrem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen, auch, wie lange Sie voraussichtlich verhindert sind, damit er sich darauf einstellen kann. Weitere Informationen hierzu können Ihnen Ihr Betriebsrat, Gewerkschaft oder Anwälte geben.

Was erzähle ich meinen Kollegen und Vorgesetzten?

Dies hängt ganz entscheidend davon ab, welches Verhältnis Sie zu Ihren Kollegen und Vorgesetzten haben und womit Sie sich wohlfühlen können. Je offener Sie mit Ihrer Erkrankung am Arbeitsplatz umgehen können, umso leichter fällt es, Sie zu entlasten oder zu unterstützen. Zum Beispiel, indem man gemeinsam über Veränderungen in Ihrem Tätigkeitsbereich nachdenkt oder Ausfallszeiten sinnvoll überbrückt. 

Wo erhalte ich professionelle Unterstützung?

Wenn Sie Unterstützung für den Umgang mit Ihren Kollegen oder Ihrem Vorgesetzten wünschen, gibt es dafür professionelle Ansprechpartner. Sie können sich beispielsweise an Ihren Arzt, einen Psychotherapeuten, einen Seelsorger, an Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen wenden.

Wenn Sie Unterstützung für den Umgang mit Ihren Kollegen oder Ihrem Vorgesetzten wünschen, gibt es dafür professionelle Ansprechpartner. Sie können sich beispielsweise an Ihren Arzt, einen Psychotherapeuten, einen Seelsorger, an Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen wenden.

Stand: Juli 2017

Autor: Michaela Spaeth-Dierl

Quellen:
[1] Arbeitsrechte.de: Krankheit – wenn Arbeitnehmer wegen Arbeitsunfähigkeit ausfallen. http://www.arbeitsrechte.de/krankheit/ (zuletzt besucht am 20.07.2017).

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