Sport und Bewegung mit Immunthrombozytopenie (ITP)

Sport kann sich positiv auf Fitness und Stimmung auswirken. Auch Patienten mit Immunthrombozytopenie (ITP) können mit der geeigneten Sportart davon profitieren.

Sport und Bewegung können erheblich zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden und zur geistigen Fitness beitragen. Für viele Menschen spielen sie eine wichtige Rolle im täglichen Leben. Nicht zu vergessen ist auch die soziale Komponente, da diese Aktivitäten häufig in der Gemeinschaft stattfinden. Deshalb sollten sie für Patienten mit Immunthrombozytopenie (ITP) nicht unnötig eingeschränkt werden.

Finden Sie die passende Sportart

Wenn Sie bereits sportlich aktiv sind, sollten Sie nach der Diagnosestellung auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie ihren Sport trotz der Erkrankung in gleichem Maße weiterhin ausüben können. Es gibt Sportarten, bei denen steht Fitness und Ausdauer im Vordergrund, während es bei anderen mehr um Körpereinsatz und Kraft geht. Je nach individueller Blutungsneigung sollten Sie Sportarten, die mit einem erhöhten Verletzungsrisiko einhergehen, meiden.

Sportarten mit eher geringem Verletzungsrisiko sind z. B. Walking und Radfahren, Schwimmen, Rudern, Tanzsport, Bowling etc. Eher ungeeignet sind Kontakt- und Mannschaftssport wie Fußball, Eishockey, Judo oder Geräteturnarten. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, welche Sportart sich für Sie eignet.

Achten Sie auf sich selbst

Was und wie viel für Sie richtig ist, können nur Sie selbst herausfinden:

  • Hören Sie auf sich und Ihren Körper und achten Sie auf ein gesundes Maß beim Sport, beachten Sie hierbei auch Ihren Trainingszustand.
  • Tragen Sie z. B. Helm, Gelenkschoner, Protektoren und geeignete Kleidung
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, was in Ihrem Fall sinnvoll und richtig sein könnte.
  • Vergessen Sie nicht den Spaß und die Lebensfreude, die Ihnen Sport und Bewegung verschaffen kann.

Stand: Juli 2017

Autor: Michaela Spaeth-Dierl

Quellen:
[1] Gernot Badtke: Sportmedizin für Ärzte: Lehrbuch auf der Grundlage des Weiterbildungssystems der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, Deutscher Ärzteverlag 2010.

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