Auf Reisen mit ITP

Bei der Planung einer Reise gibt es viel zu bedenken. Bei der Planung einer Reise mit ITP noch ein kleines bisschen mehr. Welche Impfungen, welche Dokumente sind erforderlich, was ist unterwegs und am Reiseziel bzgl. Ihrer Medikamente zu bedenken? Finden Sie hier ein paar Anhaltspunkte.

Entspannt reisen mit ITP – dank guter Planung

Reisen ist ein großes Stück Lebensqualität. Darauf müssen Sie auch mit ITP nicht verzichten. Je nachdem wohin die Reise geht und welche Art des Reisens Sie bevorzugen, bedarf es im Vorfeld immer mehr oder weniger ausgiebiger Planung. Mit einer Erkrankung wie ITP, die die Einnahme von Medikamenten erfordert, sollten Sie noch ein paar zusätzliche Aspekte bedenken.Es kann gegebenenfalls außerdem sinnvoll sein, frühzeitig vor Buchung bzw. Reiseantritt mit Ihrem Arzt zu sprechen. Eventuell hat er weitere Tipps für Sie.
Bedenken Sie bei der Planung Ihrer Reise z. B. folgende Punkte:

  • Impfungen: Für manche Fernreisen sind besondere Impfungen erforderlich oder empfehlenswert. Ihr Arzt wird Ihnen erklären, was für Sie wichtig und möglich ist. Hierbei spielt es zum Beispiel eine Rolle, ob Sie auch mit Kortikosteroiden behandelt werden oder ob Ihnen die Milz entfernt wurde, weil dies Ihr Immunsystem beeinflusst. Sollten Sie keine Milz mehr haben, gibt es noch ein paar mehr Dinge zu bedenken, z. B. die Mitnahme eines Antibiotikums. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf einer speziellen Website der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie.
  • Gut versorgt: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Pläne und berechnen Sie, welche Menge an Medikamenten Sie für die Zeit Ihres Urlaubs benötigen. Klären Sie gegebenenfalls außerdem, ob und wie viele Medikamente Sie im Reisegepäck mit sich führen dürfen. Ob es spezielle Anforderungen für die Mitnahme von Medikamenten in Ihr Reiseland gibt, erfahren Sie bei einer Vertretung des betreffenden Landes in Deutschland. Die Adressen der Botschaften und Konsulate finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes. Lassen Sie sich gegebenenfalls eine entsprechende Zollbescheinigung von Ihrem Arzt ausstellen.
  • Sicher unterwegs: Achten Sie darauf, dass Ihre Medikamente während der Reise bestimmungsgemäß aufbewahrt werden können, also z. B. weder extremer Hitze oder zu großer Kälte (wie z. B. im Gepäckraum des Flugzeugs) ausgesetzt sind. Soweit erforderlich, stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit Zugriff auf Ihre Medikamente haben. Gleiches gilt für wichtige Dokumente, wie z. B. Ihren Notfallausweis oder die Zollbescheinigung. Bedenken Sie gegebenenfalls die Zeitverschiebung, wenn Sie feste Einnahmezeiten für Ihre Medikamente haben.
  • Medizinische Versorgung vor Ort: Informieren Sie sich am besten schon im Vorfeld über die Gegebenheiten vor Ort. Wie ist es dort um die medizinische Versorgung bestellt? Wo finden Sie im Notfall Hilfe, wie kämen Sie ggf. an Ihre Medikamente?
  • Versicherungsschutz: Bei Reise-Krankenversicherungen ist zu klären, ob die jeweilige Versicherung auch Erkrankungen umfasst, die bereits vor Reiseantritt bestanden haben oder bekannt waren. Denken Sie evtl. auch daran, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

Quellen:
[1] Auswärtiges Amt – Reisen und Gesundheit: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html (zuletzt besucht am 20.07.2017).
[2] LMU München, Medizinische Klinik und Poliklinik IV, Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Abteilung-fuer-Infektions-und-Tropenmedizin/de/30_Reise_impfberatung/index.html (zuletzt besucht am 19.07.2017).

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