Sport in Deutschland – Zahlen und Fakten

Die Deutschen sind sportbegeistert – obwohl in der medialen Wahrnehmung häufig ein anderer Eindruck entsteht, wenn über den Gesundheitszustand der sogenannten „couch potatoes“ berichtet wird. In Deutschland sind immerhin rund 27 Millionen Sportbegeisterte Mitglied in einem Sportverein.

Verteilung der Sportarten in Prozent

Allerdings kann Sport auch Schattenseiten haben, denn je nach Sportart kommt es unterschiedlich häufig zu Sportverletzungen. An erster Stelle steht Fußball mit 46,5 %, in einigem Abstand gefolgt von Handball, einer Sportart, die viele für mindestens so „gefährlich“ wie Fußball halten.2 In der Studie „Sportunfälle im Vereinssport in Deutschland“ wurden rund 200.000 Sportverletzungen im Jahr verzeichnet. Knapp zwei Drittel der Verletzungen wurden in den Sportarten Fußball, Handball, Basketball und Volleyball beobachtet, obwohl in diesen nur etwa ein Drittel der Sportler organisiert sind.

Verteilung der Verletzungshäufigkeit nach Sportarten in Prozent

Wie die Daten zeigen, besteht bei den Sportarten ein erhöhtes Verletzungsrisiko, in denen eine Art „Zweikampfsituation“ mit direktem Körperkontakt zum Gegner üblich ist. Patienten mit ITP sollten solche Sportarten meiden.

Welche Verletzungen werden bei Risikosportarten beobachtet?

In der oben genannten Studie wurde nach Altersgruppen aufgeschlüsselt, für welche Körperregionen das größte Verletzungsrisiko bestand. Die Ergebnisse zeigten, dass:

  • bei Kindern vor allem der Kopf und die oberen Extremitäten,
  • bei Jugendlichen und Erwachsenen die unteren Extremitäten,
  • bei den über 60-Jährigen vor allem obere Extremitäten, Kopf, Rumpf oder Hüfte

gefährdet sind.

Quellen:
[1] Henke T, Luig P, Schulz D. Sportunfälle im Vereinssport in Deutschland; Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, June 2014, Volume 57, Issue 6, pp 628–37.

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